Die Krise ist beendet ...


aber es ist kein Ende in Sicht.


Ehrlich gesagt, bin ich etwas aus dem Umsteigen-Groove gefallen. Erstaunlicher Weise fällt es mir einfacher mich in gewohnten Gewässern zu bewegen, von welchen ich ja eigentlich entfliehen will, als in den neuen Fahrwassern Kurs zu halten. Dies ist sicherlich auch einer der Gründe, wieso die meisten Menschen den gesicherten Weg wählen. Lieber ein sicheres Einkommen und dafür eine weniger schöne Arbeit in Kauf nehmen, als umgekehrt. Oder eben, etwas polemischer ausgedrückt, lieber ein wenig Glück auf sicher, als das vollkommene Glück mit Risiken. Mit diesem Projekt kann ich diese Überlegung zum ersten mal in meinem Leben nachvollziehen. Es zwingt mich nämlich immer wieder in die Knie und ich zweifle oft an mir. Mit diesen Zweifeln umzugehen ist nicht einfach, aber Dir davon zu berichten ist noch schwieriger. Nun, genug gejammert, ich bin ja schliesslich wieder beinah auf Kurs.

Trotz dem Tief hatte ich mich nicht ganz hängen lassen und dennoch einiges angerissen. Ausserdem habe ich wenigstens 1 bis 2 Stunden pro Tag geübt. Natürlich viel weniger als ich eigentlich sollte, aber besser als gar nicht. Weiter habe ich das Repertoir für die Strassenmusikwoche festgelegt und bin es am auswändig lernen. Ich habe viele, vielversprechende, Kontakte geknüpft und fast genau so viele, haben sich als wertlos erwiesen. Wenigstens sind die jetzt vom Tisch und bemühen mich nicht mehr. Zwei neue Songs sind fast fertig. Allerdings sind es Herzschmerzsongs, aber wen wunderts, ich war ja auch irgendwie down. Ob sie einen Platz auf dem Album finden, ist noch nicht klar.

#Krise #Gedanken #Songwriting